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| Buchpräsentation
Franz Brei &
Eric Sebach
Franz Brei
Der singende Pfarrer
Mittwoch, 22. September 2010, 19.30 Uhr
In Zeiten kirchlicher Krisen nimmt sich ein umtriebiger steirischer
Dorfpfarrer kein Blatt vor den Mund. Franz Brei, in der oststeirischen
Gemeinde Unterlamm als Geistlicher tätig, erfrischt mit
Herzlichkeit und hat keine Scheu, die „allzu großen
Menschlichkeiten“ dieser Gesellschaft auf den Altar zu legen.
Er füllt die Kirchen und predigt das Menschsein nicht nur,
mitunter tauscht er den Altar auch gegen die Bühne und mutiert
zum Schlagerstar. Platz drei beim Grand Prix der Volksmusik im August
2009 war erst der Anfang einer bemerkenswerten Laufbahn...
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| Buchpräsentation
Andreas Salcher
Meine letzte Stunde
Ein Tag hat viele Leben
Dienstag, 28. September 2010, 19.30 Uhr
Das ist kein Buch über den Tod, das ist ein Buch über
das Leben. Über jeden einzelnen der Tage, die noch vor uns
liegen. Über unsere Träume und Wünsche,
denen wir oftmals keine Chance auf Erfüllung geben.
Über unsere Liebe zu anderen Menschen, die wir vielfach nicht
auszusprechen wagen. Über die Liebe zu uns selbst, die in
unserem Leben häufig nicht existiert. Über
Möglichkeiten, die uns das Leben eröffnet, die wir
aus Angst nicht ergreifen oder aus Unachtsamkeit nicht erkennen.
Über vermeintlich erstrebenswerte Ziele, die uns im Nachhinein
bewusst werden lassen, dass wir auf dem Weg dorthin viel Bedeutsameres
einfach übersehen haben. Über das Leuchten in unseren
Augen, das sich allmählich verliert.
Unser Leben leben wir ein einziges Mal. Es gibt keine Chance, es das
nächste Mal besser zu machen. Wirklich leben heißt,
immer wieder den Versuch zu wagen, nach unseren eigenen
Maßstäben zu leben. Es ist nie zu spät, die
Reise zu seinen Möglichkeiten anzutreten.
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| Buchpräsentation
Franz Küberl
Mein armes Österreich
Montag, 4. Oktober 2010, 19.30 Uhr
Caritas-Präsident Franz Küberl ist ein Unbequemer. Er
kennt die Lücken des österreichischen Sozialsystems
wie kein anderer. Seine Erfahrung ist, dass sich der Staat zunehmend
aus seiner sozialen Verantwortung zurückzieht und diese auf
private Organisationen abzuwälzen versucht. Er
erklärt in seinem Buch wie wir Österreich zum
Besseren verändern können. Es braucht neue Chancen
für die Ärmeren, Zugänge im Bildungssystem,
bei der Zuwanderung, bei der Integration von Fremden, in unserem Umgang
mit Ressourcen und in unserer Haltung zur Gesellschaft. Ein Manifest
einer moralischen Instanz, aufgezeichnet von Barbara Tóth.
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| Buchpräsentation
Eugen Freund
Brennpunkt der Weltpolitik
Wie alles mit allem zusammenhängt
im Gespräch mit Hubert Patterer (Chefredakteur Kleine Zeitung)
Montag, 18. Oktober 2010, 19.30 Uhr
In der atemlosen täglichen Berichterstattung geht verloren,
dass alle weltpolitischen Ereignisse mehr oder weniger eng miteinander
verbunden sind. Der Konflikt im Nahen Osten hängt untrennbar
mit den Zielen der Al-Kaida zusammen. Das iranische Atomprogramm steht
unter genauer Beobachtung Israels, das jeden Moment zuschlagen kann.
Welche Konsequenzen würden sich daraus ergeben? Wie sicher
sind die Atomwaffen in Pakistan, wenn die Taliban dort für
weitere Aufstände sorgen? Wie werden sich Russland und China
in dieser Region verhalten?
Wirtschaftspolitisch ist die Welt ohnehin im Umbruch: Bedeutet die
Finanzkrise das Ende der Vormachtstellung der USA? Wird China die neue
Supermacht? Wohin entwickelt sich Indien?
Eugen Freund, langjähriger ORF-Auslandskorrespondent und
hochangesehener Kommentator außenpolitischer Ereignisse,
untersucht in diesem Buch die brennenden Fragen unserer Tage. Er
ermöglicht ein besseres Verständnis der heute
zunehmend unübersichtlichen Weltpolitik, indem er die
vielfältigen Zusammenhänge herstellt.
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| Literaturfrühstück
Sabine & Roland Bösel
Leih mir dein Ohr und ich schenk dir mein Herz.
Wege zu einer glücklichen Liebesbeziehung.
Samstag, 23.Oktober 2010, 10.30 Uhr
Eine Liebesbeziehung ist nicht zu Ende, wenn die erste Krise ausbricht.
Im Gegenteil. Jedes Paar besitzt in sich alle Qualitäten, um
eine glückliche, leidenschaftliche Beziehung zu leben. Doch
leider trennen sich viele Paare in einer solchen Situation und
verpassen damit die Chance, ihre Beziehung wirklich zu entwickeln.
In dieses Buch bringen Sabine und Roland Bösel ihre
langjährigen Erfahrungen als Imago-Paartherapeuten ein. Die
Imago-Methode hilft Paaren, einander wieder zu begegnen und den anderen
zu verstehen: Einander aktiv zuzuhören ist dabei das zentrale
Prinzip.
Einfühlsam und anhand vieler Beispiele – sowohl aus
ihrem eigenen Leben als auch aus anderen Paarbeziehungen –
zeigen die beiden auf, wie man die inneren Hindernisse beseitigen kann,
die der Entfaltung einer Liebesbeziehung im Weg stehen können.
Die leicht nachvollziehbaren Übungen im Buch sind eine
wichtige Hilfe, um den anderen mit anderen Augen zu sehen und die
verborgenen Signale zu hören, die er oder sie aussendet. Auf
diese Weise kann sich die Beziehung in nie geahnter Tiefe und
Schönheit entfalten.
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| Buchpräsentation
Daniel Glattauer
"Theo"
Antworten aus dem Kinderzimmer &
"Der Karpfenstreit"
Mittwoch, 27. Oktober 2010, 19.30 Uhr
Theo
Theo ist der Neffe von
Bestseller-Autor Daniel Glattauer.
Bei seiner Geburt fasste sein Onkel den Entschluss, das Kind beim
Älterwerden
zu beobachten und zu beschreiben, wie es die Welt der Erwachsenen
für sich
erobert. Einmal jährlich erschienen Porträts des
Ein-, Zwei- und Dreijährigen.
Mit drei gab Theo sein erstes Exklusivinterview. Danach war bald klar,
dass
sein Mitteilungsbedürfnis noch lange nicht gestillt sein
würde. Nach Theos vierzehntem
Geburtstag wurden die Rollen getauscht und das gemeinsame Projekt
würdig
abgeschlossen: Theo führte ein Revanche-Interview mit Onkel
Daniel. Eines der
witzigsten, herzerwärmendsten Bücher, das je
über Kinder geschrieben wurde.
"Der Karpfenstreit"
Wer zu Weihnachten nicht streitet,
versäumt eine ideale
Gelegenheit. Zu keiner anderen Zeit gibt es eine solche Bandbreite von
Streitanlässen: Wer wird eingeladen, wer bekommt welches
Geschenk, was wird
gekocht und gesungen? Der Bestsellerautor Daniel Glattauer hat jetzt
den ebenso
schonungslosen wie liebevollen Versuch unternommen, Ordnung in die
vielfältigen
Weihnachtskrisen zu bringen. Entstanden ist ein urkomisches, von
Michael Sowa
kongenial illustriertes Weihnachts-Überlebenshandbuch
für alle, die sich auf
das Fest der Feste vorbereiten, es durchstehen und bewältigen
wollen.
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| Literaturfrühstück
Anita Natmeßnig
Zeit zu sterben - Zeit zu leben
Erfahrungen im Hospiz
Samstag, 30.Oktober 2010, 10.30 Uhr
Wer im Hospizbereich arbeitet, hat täglich mit unheilbar
kranken Menschen und deren Angehörigen zu tun und ist
wöchentlich mindestens einmal mit dem Tod konfrontiert. Wie
ist diese emotionale Schwerstarbeit zu „schaffen“?
Wie gelingt es, sterbenden Menschen ein Leben in Würde zu
ermöglichen, ohne dabei selbst ins Burn Out zu geraten? Wie
sind so viel Leid und Abschied zu ertragen, ohne die Freude am Beruf
und die Lust am Leben zu verlieren? Anita Natmeßnig bringt
berührende Einblicke in das Leben von zwei erfahrenen
Hospizkrankenschwestern. Astrid Leßmann, 44, arbeitet im
Tageshospiz in Salzburg, Ingrid Marth, 51, im Mobilen Hospiz Rennweg in
Wien. Die Themen spannen einen Bogen von Kommunikation am Sterbebett
über Abschied, Trauer und Tod bis hin zu Freundschaft,
Selbstliebe und Spiritualität.
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| Buchpräsentation
Christian Ankowitsch
Oh Tannentrauma
Wie Weihnachten wieder wundervoll wird
Donnerstag, 4. November 2010, 19.30 Uhr
Jedes Jahr dasselbe: Kaum nähert sich das Weihnachtsfest,
fassen wir dieselben guten Vorsätze: rechtzeitig Geschenke zu
besorgen, die ganze Familie friedlich um uns zu versammeln, in die
Messe zu gehen, für alle zu kochen, gemeinsam mit den Lieben
zu backen, mit einem Wort: rundum harmonische Feiertage zu verleben.
Am 24. Dezember freilich stehen wir meist enttäuscht da:
gestresst, zerstritten, ratlos, übergewichtig und weit vom
erträumten Ideal entfernt.
All das ist verständlich – aber nicht nötig!
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| Literaturfrühstück
Johannes Sachslehner
Schicksalsorte Österreichs
Teil 1 + 2
Samstag, 13. November 2010, 10.30 Uhr
Im zweiten Band seiner Reise zu den markanten
„Knotenpunkten“ im Gedächtnis
Österreichs begibt sich Johannes Sachslehner über die
Grenzen der Republik hinaus, spannungsreich präsentiert er
Orte, die sich unauslöschlich in den Mythenschatz der
rot-weiß-roten „Nation“ eingebrannt
haben: von den dumpfen Kerkermauern des habsburgischen
„Staatsgefängnisses“ im Brünner
Spielberg bis zu den weiten Schlachtfeldern von Solferino und
Königgrätz, vom Cerro de las Campanas im
mexikanischen Querétaro bis zur Schneewüste von
Stalingrad. Er erzählt von den schmerzhaften
„Wunden“ der Vergangenheit, von Leid und Tragik,
von dem, was nicht vergeben und vergessen werden darf, und
plädiert so eindringlich für kritische
Erinnerungskultur und lebendiges Geschichtsbewusstsein.
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| Buchpräsentation
Peter Filzmaier
Der Zug der Lemminge
Mittwoch, 17. November 2010, 19.30 Uhr
Heute stehen wir am Abgrund, morgen sind wir einen großen
Schritt weiter. Österreich droht ein Weg in den Untergang:
Mangelndes Zukunftsdenken der Politik, das Negativimage der
Massenmedien, die fehlende Vergangenheitsbewältigung und
zunehmende Fremdenfeindlichkeit, die kaum noch
überbrückbaren Konfliktlinien von jung und alt bis zu
privat und öffentlich, das Versagen der Bildungsdebatte als
fauler Kompromiss, das mangelnde Verständnis des Umgangs mit
Wirtschaftskrise und Arbeitslosigkeit.
Trotzdem beschäftigt man sich hierzulande lieber mit der
provinziellen Pflege seines National- und Regionalstolzes. Von den
Parteien über die Medien bis zur Bevölkerung machen
fast alle mit.
Die wahren Probleme der heimischen Demokratie kümmern keinen.
Wir Österreicher führen uns so auf, als
wären wir Lemminge. Dabei stürzen diese gar nicht
freiwillig in den Tod. Das Phänomen wurde für einen
Dokumentarfilm lediglich nachgestellt. In Österreich ist die
Lage ernster, weil sich das ganze Land in falscher
Gemütlichkeit freiwillig sprungbereit macht.
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