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| Buchpräsentation
Kurt Kotrschal
Wolf - Hund - Mensch
Die Geschichte einer jahrtausende alten Beziehung.
Mittwoch, 05. Juni 2013 - 19.30 Uhr
Sie
bevölkern seit jeher unsere Mythen und Märchen:
Wölfe. Sie waren für den Menschen immer schon Partner
und Gegner, Projektionsfläche und Zentrum in der Entwicklung
der menschlichen Spiritualität. Der ausgewiesene
Verhaltensbiologe Kurt Kotrschal, der mit seinen beiden Kolleginnen
Friederike Range und Zsofia Viranyi ein weltweit einzigartiges
Wolfsforschungszentrum leitet, legt mit diesem Buch ein umfassendes,
wissenschaftlich fundiertes Buch über die ambivalente und
facettenreiche Beziehung zwischen Wolf
und Mensch vor und
rollt die Entwicklungsgeschichte des Hundes neu auf. Er beantwortet die
Frage, was Hunde und Wölfe voneinander unterscheidet und
liefert wertvolles Hintergrundwissen für einen
partnerschaftlichen Umgang zwischen Mensch
und Hund.
Während ein Großteil der aktuellen Wolfsliteratur
auf Spekulationen beruht, basieren seine Erkenntnisse auf jahrelanger
hands-on-Arbeit mit Wölfen und Hunden. In leichtem Tonfall
bringt er uns auf den neuesten Stand der Forschung über
Wölfe und Hunde. Er hilft uns, nicht nur unsere uralte
Faszination für den Wolf
besser zu begreifen, sondern lehrt uns auch den richtigen Umgang mit
dem besten Freund des Menschen , dem Hund.
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Franz Winter
Palazzo Vendramin
Richard Wagners Tod in Venedig.
Dienstag, 11. Juni 2013 - 19.30 Uhr
1882,
der Parsifal ist in Bayreuth uraufgeführt: Mitte September
übersiedelt der fast 70-jährige Richard Wagner mit
seiner Familie nach Venedig, in den Palazzo
Vendramin am Canal Grande. Es sollen seine letzten Lebensmonate werden,
am 13. Februar 1883 stirbt Wagner nach einem heftigen Streit mit Cosima
an einer Herzattacke. Seine letzten notierten Worte sind: "Liebe -
Tragik ..."
Von diesem Streit an Wagners Todestag wissen wir nur durch seine
geliebte erstgeborene Tochter Isolde. Anlass der Auseinandersetzung:
die 23-jährige Sopranistin Caroline Mary "Carrie" Pringle,
Wagners letzte Liebe, das "Blumenmädchen" aus dem Bayreuther
Uraufführungs-Parsifal. Auf Bitten des Meisters hin kommt sie
nach Venedig, um ihn heimlich zu treffen, sodass die letzte Lebenszeit
des Komponisten auch zu einem typisch venezianischen Versteck- und
Maskenspiel gerät.
Franz Winters Novelle Palazzo
Vendramin folgt den Spuren von Wagners Doppelleben in den letzten
Wochen seines Lebens.
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| Buchpräsentation
Ludwig Schringer
Nach meiner Trompete
Visionen ohne Taten bleiben Träume.
Donnerstag, 13. Juni 2013 - 19.30 Uhr
Wer
heute etwas macht und morgen zum Abcashen anfangen will, bringt die
gute Sache in der Regel um. Ludwig Scharinger
setzt gezielt auf Nachhaltigkeit und damit genau auf das Gegenteil der
Ursache für die weltweite Finanzkrise. Damit hat er in seiner
25-jährigen Arbeit als Generaldirektor die
Raiffeisenlandesbank Oberösterreich zur
größten Regionalbank Österreichs gemacht.
In seinem Buch Nach meiner Trompete
erzählt er von seinen Erfolgsgeheimnissen. Seine Devise ist,
oft, schnell, sicher und klein abzubeißen . Risiko muss stets
überschaubar sein.
Eigentlich sollte er den elterlichen Bauernhof im Mühlviertel
übernehmen. Doch ein Motorradunfall machte ihm schwere
körperliche Arbeit unmöglich. Als
Spätberufener studierte er und stieg ins Bankgeschäft
ein. Bäuerliche Grundweisheiten wie Nimm keinen Stein in die
Hand, den Du nicht heben kannst, sonst überhebst Dich ,
exzellentes fachliches Know-how und ein breites Netzwerk sind Pfeiler
seines Erfolgs. Dabei hat er nie die Bodenhaftung verloren und spielt
gerne Trompete, die
er stets im Auto mitführt. Von den diversen Managementschulen
hält er nicht viel. Ein Unternehmen führt man mit
Ziffern und Emotionen , kritisiert er die fehlenden
Gefühlsentscheidungen der Manager. Scharinger
ist ein Mann mit vielen Gesichtern und Facetten. Sein Erfolg basiert
auf harter Arbeit, und dabei ist er wohl am härtesten zu sich
selbst.
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| Literaturfrüstück
Ute Karin Höllrigl
Goldene Spur:
Der Prozess einer Individuation in Träumen und
Bildern Ingeborg Bachmann und C.G. Jung.
Ein Essay
Samstag, 22. Juni 2013 - 10 Uhr
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Reinhard Haller
Die Narzismusfalle
Anleitung zur Menschen- und Selbstkenntnis.
Mittwoch, 26. Juni 2013 - 19.30 Uhr
Warum
macht er das? Wie meint sie das?
Glauben Sie wirklich, dass Sie das Verhalten von Menschen durchschauen
können? Oder fragen Sie sich auch manchmal, was Menschen dazu
antreibt, eine Bühne zu betreten, Höchstleistungen zu
vollbringen, vor Wut zu erblinden, um Aufmerksamkeit zu betteln,
unerbittlich zu schweigen, sich gekränkt und beleidigt
abzuwenden oder manipulativ die Fäden aus dem Hintergrund zu
ziehen?
Im rechten Maß unerlässlich für die
Entwicklung eines gesunden Selbstwerts, für Leistung und
Kreativität, bildet der Narzissmus im
Übermaß die Basis von Kränkungen, Neurosen,
Gier und Konflikten. Der Narzisst ist nicht nur der, der Erfolge feiert
und Lob wie die Luft zum Atmen braucht, sondern auch der anstrengende
Energiesauger, der stille Leider, im schlimmsten Fall der Psychopath.
Wie erkennt man Narzissten, was sind ihre Motive und wie kann man sich
vor ihnen schützen?
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