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Literaturfrühstück

Helmut Aigelsreiter
"Achtzig Jahre Sport und Bewegung"
von Uwe G. Seebacher
Samstag, 13. März 2010, 10:30 Uhr

Mit 14 Jahren musste er Schützengräben an der Front graben und mit 15 Jahren für drei Tage in den Krieg ziehen. Mit 36 Jahren war er zehnTage lang blind und sagt heute, dass diese Erfahrung für ihn sein Leben geprägt hat. „Weil keine Wohnung frei war, wurde ich Lehrer und nicht Ingeníeur“, und danach Direktor der Bundesanstalt für Leibeserziehung (BAFL) den Sport in Österreich nachhaltig prägend. Er begleitete und bildete Top-Trainer und -Athleten wie Toni Innauer (Nordisch), Sepp Zeilbauer (Zehnkampf), Reinhold Bachler (WasaLauf) oder Karl Schranz (Alpin-Schi). Er war Konditionstrainer beim ÖSV und gibt heute zu, dass „wir damals falsch trainiert“ haben. Er sieht in Sportlern wie Hermann Maier, Alexander Wurz oder Markus Rogan, die auch selbst nicht immer an vorderster Front plaziert waren, die potentiellen Nachwuchstrainer, um den österreichischen Spitzensport weiterentwickeln zu können.

Er ist heute noch der Präsident des Österreichischen Snowboard-Verbandes ohne jemals auf einem Snowboard gestanden zu haben, weil es ihm um die Sache, um Methodik und Struktur geht und hat den Sport immer als Triebfeder des Lebens erachtet. Heute predigt er Bewegungsökonomie und gesunden Sport und begeistert Menschen aller Altersstufen mit seiner noch immer hohen Beweglichkeit und Fitness.

Literaturfrühstück

Philip Streit
"Jugendkult Gewalt"
Samstag, 10. April 2010, 10.30 Uhr

Die Jugend wird immer brutaler! Lehrer trauen sich nicht mehr unbewaffnet in die Klassenzimmer! 50-Jähriger von Jugendlichen grundlos zu Tode geprügelt! So oder so ähnlich lauten derzeit immer wieder Schlagzeilen der Zeitungen: Entspricht das den Tatsachen? Gibt es eine ansteigende Jugendgewalt? Und wenn ja, wie sieht die aus? Welche Faktoren sind hier von Bedeutung? Was spielt sich in den Klassen- und Wohnzimmern wirklich ab? Welchen Anteil haben die Medien? Und: Was können wir dagegen tun? Fragen, die der Psychologe, Soziologe und langjährige Leiter des Instituts für Kinder, Jugend und Familie Philip Streit in seinem Buch aufrüttelnd beantwortet.

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